Warum denn immer nur Rock?, fragt sich David Bauer drüben beim (grössten?) CH-Musikblog 78s.ch und liefert die Antwort gleich mit: Nein. Und schreibt in einem gesponserten Artikel über das Blacksocks-Abo.
Zwei Fragen dazu: Verdient das Engagement der 78s-Macher Werbegelder? Ja. Passen Socken ins Angebot eines Musikblogs? Nein.
Alternativen: Mehr Links zu CeDe.ch bei besprochenen Alben und Künstlern. Oder mehr 78s-Soirées, den gute, kleine Konzerte kann es in Zürich eigentlich nie genug geben. Dort kann man dann ja auch ein Soli-Bier für acht Stutz statt sechs verkaufen und mit den zusätzlichen Erlösen einen Fonds zur Verhütung von Sockenwerbung füttern.
Und falls es dann wirklich doch mal nicht Rock sein soll, müssen es ja nicht gleich Socken sein. Ein Hinweis auf einen guten, legalen Download tut es auch. Zum Beispiel: New Young Pony Club - “Ice Creamâ€, sauber dreckiger ElectroPopPunk aus London, Cansei de Ser Sexy meets LCD Soundsystem meets... dein iTunes.
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PS: Der (kleinste?) CH-Musikblog SOTW bleibt seinem Motto treu: Lieber keine Leser als abonnierte Socken.
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TrackBack
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TrackBack hat leider vor dem bösen Spam kapitulieren müssen.
Diesen Text auf 78s in Frage zu stellen, ist durchaus legitim. Für uns selber ist es ein Experiment.
Folgende assortierte Erklärungen dazu:
- Ein (semi-)professionell geführter Weblog ist auf Werbegelder angewiesen
- Die unproblematischste Form der Werbung ist sicher die Bannerwerbung, die wir seit Lancierung des Blogs einsetzen
- Nun gibt es verschiedene weitere Möglichkeiten, die wir prüfen und nicht von vornherein verdammen möchten. Das Angebot von trigami mit gesponserten Texten gehört dazu. Wir sind der Ansicht, dass wir das unseren Lesern zumuten können, weil die Texte klar als bezahlte Texte ausgewiesen werden (es gäbe ja auch die Möglichkeit, sich sonstige Texte bezahlen zu lassen und niemandem was zu sagen...) und wir keine inhaltlichen Auflagen befolgen müssen.
- Blacksocks ist das erste Angebot, das wir angenommen haben, andere haben wir abgelehnt. Gerade weil Socken so wenig mit Musik zu tun haben (und man, wie ich versucht habe, eine einigermassen ironische Verbindung herstellen kann), finden wir, dass das geht.
- Die Frage ist halt, inwiefern Werbung und Inhalt des Blog übereinstimmen müssen. Ich finde: Nicht. Die Gefahr, dass der Blog inhaltlich verwässert, ist doch grösser, wenn wir auch über Musik bezahlte Einträge schreiben.
- Die Vorschläge in deinem Text sind zwar gut gemeint, aber wenig praktikabel: Die Links auf cede.ch bringen kaum Geld ein und sind mehr Leserservice als Einnahmequelle. Die Soirées Rock sind gerade mal kostendeckend und als Einnahmequelle nicht tauglich (und auch nicht so gedacht). Und bevor wir unseren Lesern 8 Stutz für ein Bier abknöpfen, setzen wir ihnen lieber einen Text vor, den sie ignorieren können, wenn sie wollen.
- Den Fonds zur Verhütung von Sockenwerbung werden wir uns merken. Vielleicht kannst du ja für uns ein Spendenkonto eröffnen? ;-)
Reicht das als Erklärung?
Kommentar von: David Bauer at 13.05.07 15:00möchte mal in frage stellen, ob wir auch nur einen müden knochen beglücken, wenn wir ihm 8 stutz für ein bier abknöpfen! auch konzerte sind auf diesem niveau kaum einträglich. fazit: wenn schon alternativen aufzeigen, bitte realisierbare und sinnvolle und nicht einfach ins blaue hinaus schreiben. oder dürfen wir dich in dem fall nächsten donnerstag am soirée rock begrüssen und dir für jedes bier 8 stutz abknöpfen? wohl eher nicht. wobei es uns natürlich freuen würde, wenn du dabei bist....bier gibts für vier! Und gute musik auch: heidi happy und raphelson. a ja: gratismusik haben wir auf unserem blog wohl genug, an dem sollte es nicht mangeln.
Kommentar von: mathias at 13.05.07 17:59
